Deine Fragen an mich:

Das ist eine gute Frage. Studiert habe ich Bauingenieurwesen und dann promoviert in Verkehrstechnik – sehr viel IT. Gearbeitet habe ich immer in der Forschung, am Ende dann als Referatsleiterin in einem Forschungsinstitut des Bundes. Zuständig war ich für „automatisiertes Fahren und kooperative Verkehrssysteme“. Hier ist noch nix von Coaching oder Training zu sehen, oder? Nein, diese Passion hat sich nach und nach entwickelt. In meiner Rolle als Führungskraft fühlte ich mich zunehmend mehr als Coach. In meinem damaligen interdisziplinären Team ging es mir vor allem darum, dass alle gut zusammenarbeiteten und eine Vision teilten. So haben wir uns bspw. alle 2 Jahre zu einer Klausurtagung zurückgezogen, um gemeinsam unsere Ziele zu entwickeln. Das ist so etwa 10 Jahre her und war für eine Behörde damals eher ungewöhnlich. Irgendwann war mein Wunsch nach Veränderung (und auch meine Unzufriedenheit mit dem Bestehenden) so groß, dass ich das Beamtenverhältnis und meine Leitungsrolle verlassen habe. Die Geschichte ist tatsächlich länger. Ich erzähle sie gern mal bei Interesse.
Ich habe dann diverse Ausbildungen zur systemischen Coach‘in und Trainerin gemacht. Was mich antreibt ist, dass ich es liebe Veränderungen, Transformationen, Entwicklungen (wie auch immer Du es nennen magst) bei Menschen zu begleiten. Ich möchte mein ganzes Methoden-Wissen und meine Erfahrungen dafür einsetzen, dass diese Menschen ihren eigenen Weg finden und zufrieden auf ihre Rolle im Beruf und Leben schauen.

Berechtigte Frage! Da ich von Haus aus Wissenschaftlerin war (und innerlich noch immer bin), liebe ich es immer weiter zu lernen. Hier ist mal eine Übersicht über die Ausbildungen und Weiterbildungen, die mir im Coaching und Training helfen.

  • „Train the Trainer“ Zertifikat von der IHK Düsseldorf
  • zertifizierte, einjährige Ausbildung zur „Systemischen Coach‘in und kreativen Prozessbegleiterin“ am Institut für Coaching und Achtsamkeit in Berlin.
  • Fachfortbildung zur „Burnout- und Resilienzberaterin“ an der Paracelsus Heilpraktikerschule in Aachen.
  • Grundlagen- und Aufbauseminar in „Lösungsorientierter Gesprächsführung nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg“ an der Hochschule Düsseldorf.
  • Grundkurs Zürcher Ressourcen Modell® „Ziele erfolgreich umsetzen“ an der Calumis Akademie in Düsseldorf
  • Weiterbildung „Kommunizieren und kooperieren (nach Schulz von Thun)“
  • Weiterbildung „Arbeit organisieren, Zeit managen, Stress bewältigen“
  • Weiterbildung „Konfliktmanagement als Führungsaufgabe“
  • Weiterbildung „Ziele vereinbaren“

Hinzu kommt eine Menge Lebens- und Berufserfahrung in unterschiedlichen Rollen, angefangen als Auszubildende, Studentin, Doktorandin, Angestellte, Beamtin, Referatsleiterin, Aussteigerin, Gründerin. Und jetzt Unternehmerin.

Ich werde auch zukünftig mein theoretisches und praktisches Wissen kontinuierlich weiter ausbauen und auf dem letzten Stand halten. Ich liebe es, mich in neue Dinge einzuarbeiten.

Wenn ich ehrlich bin, sind das so „höher-weiter-schneller“-Typen,  die auf Quick Wins aus sind („5-stellig im ersten Monat“) und bei denen Selbstreflektion ein Fremdwort ist. Ich stehe mehr auf langfristige und nachhaltige Entwicklung, bei der auch Verantwortung für mehr als sich selbst übernommen wird.
Ich weiß, das klingt hart und als Coach’in sollte ich doch wertschätzend sein. Stimmt, bin ich auch. Übrigens auch gegenüber einem Vertreter oben beschriebener Gattung. Wir werden uns dann – bei aller Wertschätzung – eben ein bisschen reiben. Unterschiedlicher Meinung zu sein bringt die eigene Entwicklung manchmal ganz schön voran.
Ach ja: Ich kann auch direkt sein.

Ich hatte ja schon erzählt, dass ich mich an einem gewissen Punkt – so mit Ende 40 – beruflich auf jeden Fall verändern wollte. Ich weiß sehr gut, wie es sich anfühlt, wenn die Unzufriedenheit im Job wächst. Erschöpfung und das Gefühl der Ausweglosigkeit sind auch gute alte Bekannte von mir. Vom langsam anschleichenden Gefühl, dass hier was nicht mehr passt, bis zum Handeln sind auch bei mir ein paar Jahre vergangen. Hatte ich doch „Karriere gemacht“ und wollte das nicht leichtfertig aufgeben. Heute bin ich dankbar für die Krise. Sie hat mir einen neuen Lebens- und Arbeitsweg aufgezeigt. Und doch ging das nicht über Nacht. Es hing ja ganz schön was dran. Ich war Beamtin, hatte ein sicheres Einkommen und eine gute Altersversorgung. Rein wirtschaftlich betrachtet, war es verrückt auszusteigen. Da ich ein sehr rationaler Mensch bin, habe ich das dann auch erstmal nicht gemacht. Nach so etwa 2 Jahren Suche nach einem Kompromiss, war mir dann aber klar, dass ich den eigentlich nicht wollte.

Zeitgleich hat sich meinem Mann, Johannes, und mir die Chance geboten, raus dem geschäftigen Köln einen ehemaligen Bauernhof am Niederrhein zu übernehmen. Manchmal fallen einem so Zufälle vor die Füße. Und wenn Du dann deren Chance siehst, dann ist eine nachhaltige Veränderung nicht weit. Wir sind tatsächlich gesprungen. Wirtschaftlich ist es sehr herausfordernd. Du wirst von mir also nicht so Sprüche hören wie: „Folge Deinem Herzen und spring.“ Kopf und Bauch müssen beide einer solchen Entscheidung zustimmen.  Also, immer schön rechnen vorher. Wir hatten Rücklagen und waren bereit für unseren Traum auch auf Dinge zu verzichten. Das ist bei jedem Einzelnen ein ganz individueller Weg.
Ich habe meinen eigenen Weg nicht bereut.

Ja. Ich habe sehr spät geheiratet. Vorher war irgendwie die Karriere dran. Mein lieber Mann Johannes trägt meine ganzen Ideen rund ums Geschäft alle tapfer mit. Und ich habe 2 erwachsene Stiefsöhne.

Als wir 2016 auf den Hof gezogen sind, war noch garnicht klar, was wir dort machen. Urspünglich wollten wir mal ein Refuguim für alte zweibeinige und vierbeinige Esel schaffen. Das ist erstmal auf Eis gelegt. Aber wer weiß …
Als ich mich für den Ausstieg entschied, war mir klar, dass ich noch etwas arbeiten wollte, auch um mir meinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Wir haben auf dem Hof den ehemaligen Kuhstall in einen 75 qm großen Seminarraum mit Eventküche umgebaut. Dort bieten wir verschiedene Seminare an. Du kannst ja hier mal stöbern: KEENS HOF. Die Präsenztreffen meiner Einzel-Coachings finden üblicherweise auch dort statt.

 

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Dr. Christine Lotz-Keens & Johannes Keens
Siebenhäuser 11
47906 Kempen
E-Mail: info@keens-hof.de
Telefon: 02845-3079662

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